Noma Hilfe Schweiz

Zuerst zerstört Noma das Lächeln, dann das Leben

Wenn das Überleben an erster Stelle steht, wird der Mundhygiene wenig Beachtung geschenkt. Zahnfleischentzündung und Unterernährung gelten als Haupt-Entstehungsfaktoren der Kinderkrankheit Noma.

Wir wollen das Übel an der Wurzel packen: Früherkennung ist oberstes Gebot. Wie aber erreichen wir dies?

Prävention durch Aufklärung und Sensibilisierung

  • Die lokale Bevölkerung wird mit Radiosendungen und Theaterstücken oder Kurzfilmen informiert, was Noma ist, warum es entstehen kann und wie es zu verhindern ist.
  • Projektpartner kontrollieren vor/nach den Veranstaltungen die Mundhygiene der Kinder und beraten die Eltern sowie Gesundheitsbeauftragte über Ernährung, Hygiene, Zähneputzen, etc.
  • Wenn ein Kind an einer Zahnfleischentzündung leidet, wird es registriert und regelmässig kontrolliert – wenn es eine akute nekrotisierende (ulzerative) Zahnfleischentzündung (ANG/ANUG) aufweist, wird es mit Antibiotika versorgt und an eine Fachstelle verwiesen.
  • Sollte ein Kind gar an Noma leiden, wird es ins Spital evakuiert.

Wo findet Aufklärung und Sensibilisierung statt?

  • Radiobeiträge in lokalen Dialekten informieren über Noma, Ernährung und Mundhygiene.
  • An unterhaltenden, informativen Veranstaltungen auf Dorfplätzen kann die Bevölkerung angesprochen werden.
  • In Schulen wird Kindern gezeigt, wie man richtig Zähne putzt.

Wer wird sensibilisiert und ausgebildet?

  • Eine wichtige Zielgruppe sind Mütter.
  • Wichtig ist auch, über vertraute Personen auf die Ursachen von Noma aufmerksam zu machen: Ärzte, Krankenpfleger, Hebammen und traditionelle Heiler geniessen in der Bevölkerung grosse Glaubwürdigkeit. Sie werden zur Noma-Aufklärung ausgebildet und sichern mit ihrer Akzeptanz längerfristige Prävention.

Kosten

  • Die Ausbildung eines Gesundheitsbeauftragten kostet ca. Hundert Franken. Diese SFr. 100 können ein Dorf schützen. In Burkina Faso, Niger und Mali verhindern wir so in Zusammenarbeit mit Organisationen der Internationalen NoNoma Föderation Hunderte von neuen Nomafällen durch das Verhindern oder frühzeitige Erkennen.
  • SFr. 100‘000 wollen wir in absehbarer Zeit zusätzlich zu chirurgischen Missionen in Präventionsprojekte investieren. In Niger, Burkina Faso, Aethiopien und Mali. Helfen Sie mit?

Wir zeigen Ihnen hier bewusst keine Bilder der Krankheit – die Bilder der entstellten Kinder sind zu schwer verdaulich. Bilder und Berichte zu den einzelnen Projekten finden Sie auf www.Noma-Hilfe.ch.

Ihre Unterstützung – Wählen Sie die Zahlungsart:

Organisations-Infos

Noma Hilfe Schweiz
8703 Erlenbach
044 991 10 00
info@noma-hilfe.ch
www.noma-hilfe.ch

Teilen

Spenden mit